Automatisierter HD Workflow für WestCom

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Der Hintergrund

Unter dem Dach der 1991 gegründeten WestCom Media Group befinden sich drei innovative und erfolgreiche Medienunternehmen: die WestCom Medien GmbH, die mit eigener TV-Lizenz das Regionalfenster „17.30 SAT.1 NRW“ ausstrahlt; die WestCom Information GmbH, die mit ihrer Storyline-Redaktion Magazinbeiträge und Reportagen für die großen öffentlich-rechtlichen und privaten Sender produziert und die WestCom Broadcast Services GmbH, ein moderner technischer Full-Service Dienstleister für TV-Sender und Unternehmen.

Der Hauptstandort von WestCom ist Dortmund. Es gibt aber auch ein Büro in Düsseldorf, von dort erfolgt vor allem die Berichterstattung aus dem Landtag.

 

Die Anforderung

Die WestCom-Gruppe legt Wert darauf, moderne und qualitativ hochwertige Redaktionsarbeit zu leisten – sowohl bei der aktuellen Berichterstattung als auch bei der Formatentwicklung und bei Auftragsproduktionen.

Seit dem Umzug in das neue Redaktionsgebäude wurde bei der WestCom Medien GmbH der Plan verfolgt, den technischen Workflow zu modernisieren und auf HD umzustellen. Die aktuelle Berichterstattung für das SAT.1 Regionalfenster NRW sollte einfacher, flexibler, automatisiert und schneller gestaltet werden bei garantierter Betriebs- und Ausfallsicherheit. Alles sollte auf die redaktionelle Arbeit ausgerichtet werden, d.h. die RedakteurInnen sind auch gleichzeitig VJs. Sie steuern und bearbeiten den Bericht von Ingest bis Playout. Kameraleute, CutterInnen oder Administrator-Innen sind im Rahmen des Prozesses nicht mehr vorgesehen und stehen flankierend für Sonderaufgaben oder Fragen zur Verfügung. Allerdings kann ein Beitrag die Zuarbeit verschiedener RedakteurInnen erfordern, weshalb dem vernetzten Arbeiten eine wichtige Bedeutung zukommt.

 

Die Lösung

Für den neuen Workflow sollten neue technische Standards (HD) und verbesserte Prozesse (komplett redundantes Speichersystem auf Basis einer Netzwerkinfrastruktur) mit vorhandenen Arbeitseinheiten kombiniert werden.

Die zentrale Einheit ist ein Editshare EFS-Zentralspeicher; ein komplett redundantes – und damit in höchstem Maße ausfallsicheres – System basierend auf zwei Controllern und vier Speichereinheiten mit insgesamt 128 Terabyte Speicherkapazität und angebunden über 10 Gigabyte Ethernet.

Die neue Netzwerkinfrastruktur ermöglicht eine wesentlich einfachere und flexible Einbindung der bestehenden 40 Apple Clients. Das skalierbare System ist offen für zukünftiges Wachstum und die Einbindung weiterer Schnittplätze unabhängig vom Hersteller. Auch das vorhandene Redaktionssystem kann problemlos weiter genutzt werden.

Die im EFS integrierten Flow-Softwareelemente erfüllen die Anforderungen an ein modernes MAM-System. Für die reibungslose Interaktion zwischen EditShare-Zentralspeichern und dem Schnittprogramm Adobe Premiere haben die MoovIT Softwareentwickler das standardisierte Tool „Helmut“ entwickelt, das auch in diesem Workflow zur Anwendung kommt. „Helmut“ ermöglicht die einfache und dynamische Projektverwaltung. Über automatisch zugewiesene Projektnummern und eine klare Ordnerstruktur unterstützt „Helmut“ beim Anlegen, Suchen und Zuordnen von Projekten. „Helmut“ verwaltet darüber hinaus auch die Einstellungen der jeweiligen Adobe Premiere-Nutzer. Das heißt: mit Hilfe von „Helmut“ werden Programmoberfläche und Einstellungen an die individuellen Erfordernisse angepasst.

Die MoovIT-Softwareentwickler haben außerdem Panels für Adobe Premiere erstellt, die den automatisierten Fileingest von XDCAM-Dateien und den Datenexport in die Distribution regeln. Die Bereitstellung der Mediafiles für das Playout (in alle Formate) inklusive Web ist trotz HD schneller als zuvor. Das gilt genauso für die Datenübertragung an die sonstige angeschlossene Infrastruktur wie das Redaktionssystem oder die Archivierung.

Der neue Workflow sorgt dafür, dass sich die RedakteurInnen bzw. VJs voll auf ihre Arbeit konzentrieren können, denn die technischen Prozesse erfolgen hoch automatisiert im Hintergrund.

 

Die Implementierung

Das MoovIT-Team ist von Beginn an beratend an dem technischen und redaktionellen Change-Prozess beteiligt gewesen. Technische  Planung,
Produktberatung, Softwareentwicklung und Support in allen Projektphasen umfassen das Leistungsprofil. Dabei stand die Optimierung der redaktionellen Arbeitsprozesse in HD-Qualität im Fokus. Durch den redundanten und performanten Workflow konnte der Forderung nachhöchstmöglicher Produktionssicherheit beim kollaborativen und vernetzten Arbeiten entsprochen werden. Die Implementierung erfolgte in Anpassung an die vorhandene Technik bei WestCom; dazu gehören die Schnittplätze sowie das Redaktions- und Archivierungssystem.

Die Umstellung des Workflows erfolgte zunächst für die Produktion des SAT.1 Regionalfensters der WestCom Medien GmbH in Dortmund, weitere Schritte sind in Vorbereitung.

 

Die Vorteile

Der technisch komplexe HD-Workflow ist mit einfachen Bedienelementen ausgestattet, deshalb werden aus RedakteurInnen problemlos VJs, die den gesamten Sendebeitrag selber produzieren können.

Das redundante und performante System bietet größtmögliche Flexibilität und Ausfallsicherheit.

Schnelle Prozesse gewährleisten hohe Aktualität. Während eine Live-Sendung bereits begonnen hat, sind aktuelle Beiträge oft noch in der Bearbeitung, dennoch erfolgt die Ausstrahlung „just in time“.

Die von MoovIT entwickelte Software vereinfacht den Workflow so sehr, dass die Fehlerquote um 50% gesenkt werden konnte. Darüber hinaus ist die Administration ebenfalls so vereinfacht, dass mögliche Fehler sehr schnell gefunden und behoben werden. Das ist eine wesentliche Verbesserung.

Obwohl bei WestCom bisher ausschließlich Apple Endgeräte eingesetzt werden, sind auch andere Clients problemlos integrierbar, was für die Zukunft wichtig sein kann.

Die (Büro-) Netzwerkinfrastruktur anstelle von Fibrechannel erleichtert das kollaborative Arbeiten vor Ort und darüber hinaus mit Partnern an externen Standorten. Die Skalierbarkeit des Systems ist offen für Wachstum und Umbau.

Die Stromkosten konnten signifikant reduziert werden.

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Content erreicht Kunde mit Videopersonalisierung von MoovIT

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Was heißt das?

Der Einsatz von Videos für die Vermittlung von Informationen oder die Erklärung von Inhalten wächst rasant und ist längst fester Bestandteil in der Unternehmenskommunikation. Dabei ist die zielgruppengenaue und persönliche Ansprache in vielen Bereichen noch nicht gelöst und doch genauso relevant wie in der klassischen Kommunikation. Die Wahrnehmung der Videoinhalte durch die Kunden entscheidet über den Erfolg der Botschaft. Der Jahresbericht vom Versicherer, die Gratulation zum Baby, das Auto passend zum Typ, Modeempfehlungen entsprechend der Jahreszeit, Kosmetikcoaching – dies sind nur einige Beispiele, wo Hersteller, Dienstleister und Agenturen Videos für die Kundeninformation einsetzen. Bild, Wort und Ton in der Kombination im Video erzielen eine höhere Wirkung als die Summe der einzelnen Elemente, das ist bekannt. Der Effekt kann aber nochmals gesteigert werden, wenn die Adressaten die Message nicht als anonym wahrnehmen, sondern sich persönlich angesprochen fühlen.

MoovIT hat ein neues Tool entwickelt, um Videos so anzupassen, dass die individuelle namentliche Ansprache in jedem Kontext möglich ist – dabei ist es egal, ob es sich um Text, Grafik oder Sprache im Video handelt. Informationen und Botschaften werden dadurch sehr gezielt und inspirierend platziert. Animierte Grafiken erklären das persönliche Angebot für die Kunden, namentliche Grußbotschaften haben einen aktuellen Hintergrund und individualisierte Reports beziehen sich auf individuelle Fragestellungen.

 

Die MoovIT-Lösung

Einem einmalig produzierten Master-Video werden Daten der anzusprechenden Kunden aus der entsprechenden Datenbank zugeordnet. Texte, Grafiken und Animationen werden automatisch für die persönliche Ansprache adaptiert und in das Video integriert. Ein skalierbarer Server und Speicher sind die technische Hardwarebasis. Für die Verknüpfungder Video- und Kundendaten haben die MoovIT-Softwareexperten ein webbasiertes Programm entwickelt. Es kann je nach definierter Zugriffsberechtigung ortsunabhängig genutzt werden. Klare Verwaltungs- und Berechtigungsstrukturen gewährleisten die Datensicherheit, erhöhen die Effizienz und erleichtern die Zusammenarbeit beteiligter Teams.

Die einmalige Zuordnung der individuellen Komponenten an das Mastervideo wird über ein leicht zu bedienendes Panel gesteuert. Die automatisierte Adaption aller zu personalisierenden Videos erfolgt automatisch im Hintergrund.

Das Programm bringt den personalisierten Videocontent sozusagen auf „die Überholspur“. In beliebiger Zahl und in frei zu bestimmenden Zeiträumen werden die Kunden mit auf Ihre Person abgestimmten Inhalten angesprochen.

Das Programm ist in alle gängigen Kundendatenbanken integrierbar und auch in verschiedenen Sprachen international einsetzbar, ebenso wie die von MoovIT entwickelte Lokalisierungsfunktion.

MoovIT sorgt für die reibungslose Integration und dafür, dass die Daten in den passenden Formaten für die Distribution (Web, Mobile Devices) zur Verfügung stehen.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an Lösungen zu dem komplexen Thema Videopersonalisierung interessiert sind.

 

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MEDIA ASSET MANAGEMENT UND ARCHIVIERUNG

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Die Ausgangssituation

Wie sichern wir unser ständig wachsendes Bild-, Video- oder Sendearchiv langfristig und zuverlässig? Wie erhalten wir die Werte dieses Archivs? Wie organisieren wir den Zugriff auf die Daten? Wie digitalisieren wir unser vorhandenes Bandmaterial? Wie finden wir eine Lösung, die unseren Unternehmenserfordernissen und unserem Workflow angepasst ist? Was machen wir mit unseren Videobändern, wenn es keine Mazen und keine Ersatzteile mehr gibt?

Eine oder mehrere dieser Fragen stellen sich viele Produktionshäuser, Sendeanstalten, Agenturen, die Industrie und Organisationen aus Politik, Kultur und unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen. Band- und Harddisc-basierte Lösungen sind ursprünglich für ITArchive konzipiert worden. In der Media-Industrie stoßen sie an ihre Grenzen angesichts der stark steigenden Anforderungen an flexible Dateiverwaltungen, schnelle Arbeitsprozesse und langfristige Datensicherung.

Sony Europa liefert mit der Einführung eines neuen Speicher-/ und Archivierungssystems auf Optical-Disc-Basis Antworten auf diese Fragen. Die Paketlösung von Sony umfasst den Server (TDS) für die Digitalisierung bzw. Migration der Daten z.B. bestehender Videoarchive oder für den Live Video Ingest, die Software (Media Navigator) für die effiziente Medienverwaltung im gesamten Workflow und das Speichermedium (ODA – Optical Disc Archive) für die langfristige Datensicherung mit vielen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Band- und Festplattenspeichern.

Das Gesamtsystem – oder auch einzelne Bestandteile davon – lassen sich in beliebige bestehende Produktionsund Distributionsstrukturen integrieren. Sie sind für Unternehmen völlig unterschiedlicher Größe, vom „Ein-Personen-Betrieb“ bis zu Archivverwaltungen mit großen Bibliotheken entwickelt worden. Die Lösungen sind skalierbar und bieten offene Schnittstellen für zahlreiche Anwendungen.

 

Media Navigator

Die MAM-Software Media Navigator ist das kostengünstige, leistungsstarke, auf die jeweilige Unternehmensgröße zugeschnittene Herzstück eines End-to-end-Ecosystems. Durch das Tool werden die Arbeitsprozesse vereinfacht, beschleunigt und professionalisiert. Der Media Navigator ist in jedes Produktionsumfeld integrierbar und entspricht den Anforderungen beim vernetzten Arbeiten.

Der Media Navigator fügt sich nahtlos ein in bereits existierende Nachbearbeitungsschnittsysteme bzw.Workflows. Er hat die folgenden Leistungsmerkmale:

  • Zugriffsmöglichkeit auf beliebige Speichermedien (magnetische, optische, bandbasierte und Festkörperspeicher) mit aktuellen File-Systemen, egal ob auf offline/online Datenträgern oder vernetzten Speicherorten
  •  Zugriff auf Archive und Archivmedien (LTO, ODA, etc.)
  •  Schnelleres Auffinden benötigter Medien-Dateien
  • Zeitgewinne durch das Abspeichern von wiederkehrenden Suchaufträgen
  • Verwaltung beliebiger anwenderspezifischer Metadaten, Übernahme bereits vorhandener Metadaten/Ordnerstrukturen
  • beliebige Zusammenstellung von Projekten mit Rohschnitten und Materialsammlungen
  • direkte Übergabe von Materialsammlungen an die wichtigsten NLE-Systeme, wie Premiere Pro CC, Final Cut und Avid Media Composer auch für Visual Effects, Audiobearbeitung und Farbkorrektur
  • Transcodierung in andere Formate über die eingebaute Transcoding Engine
  • Einrichtung und Verwaltung von überwachten Ordnern beim Ingest und Outgest
  • Ausführung automatischer Arbeitsschritte, wie Transcodierung oder Datenkopie an beliebige Speicherorte im Systemverbund.

Das Medienverwaltungstool Media Navigator korrespondiert unmittelbar mit dem Archivierungssystem ODA, kann aber auch unabhängig von ODA eingesetzt werden.

 

ODA

Das Optical Disc Archive basiert auf der Blue Ray Speichertechnologie (von Sony). In der kleinsten Einheit sind 12 Discs in einem robusten Cartridge untergebracht. Sie sind unempfindlich gegen magnetische Einflüsse und können im Vergleich zu Bändern und Harddiscs in breiteren Temperaturbereichen betrieben und gelagert werden. Je nach Anforderung können die Kapazitäten bis zur Verwaltung von Bibliotheken ausgebaut werden.

Wesentliche Aspekte für das ODA sind die berührungslose Datenspeicherung und die langfrsitige Datensicherheit. Sony verspricht bisher unerreichte 50 Jahre Datensicherheit auch bei ungünstigen Umwelteinflüssen durch Wasser, Staub und Schmutz. Ein beeindruckendes Beispiel ist, dass ODA archivierte Daten 17 Tage Salzwasserüberschwemmung infolge des Tsunamis in Japan unbeschadet überstanden haben.

Auf 50 Jahre Laufzeit betrachtet ist das ODA-System deutlich kostengünstiger als bandbasierte Speicher wie etwa das LTO-Band. Beim ODA-System entfällt nämlich die bei LTO erforderliche Datenmigration nach zwei Gerätegenerationen. Während für das ODA-System von Sony 50 Jahre Datensicherheit zugesagt wird, muss der LTO-Datenbestand mindestens 5 Mal auf das jeweils aktuelle Format umkopiert werden, um die Lesbarkeit zu erhalten. Das erfordert nicht nur eine zusätzliche Investition in Laufwerke und Medien, der Prozess ist fehleranfällig und erfordert einen hohen Arbeitsaufwand.

Die Abwärtskompatibilität mit bestehenden Speichersystemen sowie die Einbindung in zukünftige Entwicklungen sind ebenso garantiert wie die einfache Organisation der Daten, der schnelle Zugriff und die Fehlererkennung bzw. –korrektur im Speicherprozess.

 

Ansprechpartner

Sony Europa und MoovIT kooperieren bei der Vermarktung des neuen Media Asset Management- und Archivierungssystems. MoovIT ist akkreditierter Sony Vertriebspartner für Package Solutions und Digital Workflow Specialist in Deutschland. Die MoovIT-Experten sind der Ansprechpartner bei Beratung, Planung, Implementierung und Support der neuen Lösungen für jede Unternehmensgröße.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Antworten zu den Fragen oben suchen.

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NEUER WORKFLOW BEI 7T1 MEDIA IM AUSSEN- UND STUDIOBETRIEB

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Der Hintergrund

7T1 Media ist Experte für die Darstellung und Vermittlung faszinierender Ereignisse und großer Emotionen bei Sport, Kunst, Werbung und Action. Durch den kreativen Einsatz von Technik entstehen innovative Produktionen mit neuem Blick auf bekannte Themen mit überraschenden Effekten. 7T1 Media produziert Beiträge, ganze Sendungen und Filme für die Kunden aus Sport und Wirtschaft sowie für öffentlich-rechtliches und privates Fernsehen. Das 7T1 Media Team ist spezialisiert auf Image- und Produktfilme, Werbung und Brandet Content, es werden aber auch Kino-, Dokumentar- und Fernsehfilme produziert. Das Know How umfasst das gesamte Spektrum wie Konzeption und Entwicklung von Formaten und Filmen, die Filmproduktion, höchste Ansprüche in der Postproduktion und Beratung bei Aufbau und Betrieb komplexer Produktionsumgebungen. Kein Wunder, haben doch die Gründer Torsten Bender und Ansgar Pohle seit 15 Jahren Erfahrung als Regisseure, Producer und Cutter.

 

Die Anforderung

7T1 Media ist Produzent von hochqualitativem Content sowohl bei der Außen- als auch bei der Studioproduktion. Besonders die weltweiten Au.enübertragungen mit z.B. Berichten von Formel 1-Autorennen im Rahmen von Sportbeiträgen der Sendeanstalten erfordern hohe Flexibilität von Team und Technik und stehen zudem unter massivem Zeitdruck. Die perfekte Abstimmung der Prozesse sowie die absolut zuverlässige Aufnahme-, Speicher-, Schnitt – und Übertragungstechnik sind dabei essentiell. Der schnelle Datenaustausch über die hochleistungsfähige Anbindung der Clients und Speichermedien hat dabei nicht nur zeitliche, sondern auch wirtschaftliche Bedeutung.

Mit zunehmend ambitionierten Projekten hat 7T1 Media in jüngster Zeit die technische Infrastruktur im Außeneinsatz aber auch die Studiotechnik immer weiter ausgebaut und perfektioniert. Um den wachsenden Anforderungen zu entsprechen hat 7T1 Media das MoovIT-Team mit der Beratung, der Umsetzung und dem Support beim Ausbau der EditShare-Speicherkapazitäten, bei Planung und Umsetzung zuverlässiger Back-ups, beim Aufbau schneller und sicherer Datenanbindung und der Migration von Final Cut zu Adobe-Premiere-Schnittsystemen beauftragt.

 

Die Lösung

Je nach Format (Sportbericht, Werbetrailer, Film oder Dokumentation) und Umgebung wird von 7T1 Media die Produktion und das Equipment geplant. Dabei variiert das Kameraequipment von GoPro, XDCAM bis zu F5, GH4 und FS7 je nach Anforderung und Gegebenheiten im weltweiten Einsatz.

Für den in der Regel zwei wöchigen Außeneinsatz sind bis zu 10 Arbeitsplätze an eine EditShare-Umgebung angebunden. Der Content wird parallel eingelesen und bearbeitet. Die Speicherung erfolgt für den schnellen Zugriff in der aktuellen Bearbeitung auf den Storage Servern, das längerfristige Backup sichern LTO-Bänder. Die Ausspielung erfolgt entweder nach den vom Kunden gewünschten Codec, oder die weitere Bearbeitung findet im Studio statt.

Die stationäre Technik im Studio umfasst 5 Editsuiten, angebunden via 10Gbit Ethernet und 8 Arbeitsplätze via 1Gbit. Die zentrale Edit-Share Speicherkapazität ist von 32 auf 96 Terabyte verdreifacht worden. Das System ist offen und skalierbar, das ermöglicht die problemlose Anbindung weiterer Hochleistungsclients für die Zukunft.

Für die Produktion wird in erster Linie die Adobe Creative Cloud Suite genutzt. Der Videoschnitt erfolgt vorrangig mit PremierePro und VisualFX mit AfterEffects. Bei kurzfristigen Produktionen wird das auf den Server kopierte Material, das in diversen Formaten vorliegt, ohne Umwandlung direkt geschnitten.

Für große Produktionen (ab 1 Terabyte Rohmaterial) wird das gesamte Material in ProRes 422 Codec umgewandelt, was die Arbeitsabläufe optimiert und die Fehlerquote minimiert. Die für EditShare übliche Verwaltung von Mediaspaces kombiniert mit einer eigenen strengen Ordnerstruktur garantiert dabei die einheitliche Übersicht für alle Mitarbeiter.

Der Synology-Netzwerkspeicher mit 65 Terabyte ist ebenfalls über 10 Gigabit-Ethernet angebunden, was die umfassende und zeitgleiche Speicherung großer Datenmengen als Backup garantiert. Die Langzeitarchivierung z.B. nach erfolgter Abnahme des Sendematerials erfolgt auf LTO-6-Bändern.

Das native oder gewandelte Material wird geschnitten, gerendert, nachbearbeitet und je nach Kundenwunsch mit den entsprechenden Codecs bzw. über Server für Internet-, Fernsehen, Animation oder sonstige Netzwerke in der entsprechenden Auflösung und Qualität zur Verfügung gestellt.

 

Implementierung

MoovIT ist bei Planung, Beratung und Systementwicklung Projektpartner von 7T1 Media. Die beschriebene Lösung ist gemeinsam entwickelt worden. Hard- und Softwareinstallationen sind durch die MoovIT-Experten vorgenommen worden. Training und permanente Supportverfügbarkeit ermöglichen einen reibungslosen Betrieb in der Studio- und Außenproduktion.

 

Vorteile

MoovIT ist in allen Phasen der Konzeptionierung, Erweiterung und Migration Projektpartner gewesen. Auf Basis der vorhandenen Infrastruktur wurden die Systemerweiterungen bzw. der Ausbau für die Zukunft vorangetrieben. Die umfassende, schnelle und zuverlässige Datenspeicherung kann jetzt bei flexiblen und zeitnahen Arbeitsprozessen sowohl im Studio als auch dezentral sichergestellt werden. Das individuelle Arbeiten bei direkter Verfügbarkeit des Materials ist möglich. Die Migration und der sichere Transfer der Daten unter Einbeziehung unterschiedlicher Systeme ist zwingend nötig und bisher problemlos erfolgt.

Im Alltag ergeben sich dennoch immer wieder neue Herausforderungen und Fragestellungen, auf die schnell und unkompliziert Antworten gefunden werden müssen. Auch hier ist MoovIT ein zuverlässiger Partner mit schnellen und nachhaltigen Lösungen.

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VOLLAUTOMATISCHER WORKFLOW FÜR DAS MediaServiceCenter RM IN MAINZ

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Der Hintergrund

Das MediaServiceCenter mit Sitz in Mainz, ist ein unabhängiger Fernsehproduktionsdienstleister und bietet mitten im Rhein-Main Gebiet seit 1999 neben seinen zwei Fernsehstudios auch Dienstleistungen rund um die Erstellung von Magazinbeiträgen, Reportagen, Werbespots oder für ganze Sendungen an. In 2013 fiel die Entscheidung, die bestehende SD Produktionstechnik komplett zu erneuern und auf einen filebasierenden HD Workflow umzusteigen.

 

Die Anforderung

Das MediaServiceCenter forderte hinsichtlich der technischen Qualität, dass der professionelle Broadcaststandard erfüllt werden muss. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wurden Investitionen in die Modernisierung des Workflows beschlossen. Sowohl technischer Anspruch als auch zeitlicher Rahmen waren dabei sehr ambitioniert. Innerhalb von nur fünf Monaten sollte ein vollautomatisierter Workflow in HD für den Programmablauf von der Planung bis zur Ausstrahlung inklusive Content Management-, Redaktionssystem und Archivierung konzipiert werden.

Kurze Vorlaufzeiten, schnelle Bearbeitungsschritte und die 100%ige Sicherung des Sendebetriebs sind für Live-Sendungen essentiell. Die Umsetzung des Projektes erfolgte mit spezialisierten Partnern, wobei den Experten von MoovIT eine übergreifende Schlüsselrolle zukam, da im Vertrauen auf das funktionierende Team kein Generalunternehmer eingesetzt wurde.

 

Die Lösung

Das Gesamtsystem basiert auf der zentralen EditShare FLOW Media Asset Management Plattform in Verbindung mit dem Step2e-Redaktionssystem für die Programmsteuerung. Beide Einheiten müssen für den reibungslosen Sendebetrieb technisch perfekt kommunizieren. Darüber hinaus sind die redaktionellen Arbeitsprozesse so zu organisieren, dass individuelles Arbeiten mit zentralem Zugriff auf das Material möglich ist, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zugriffsberechtigungen.

Die Videoeinspielungen erfolgen über drei Geevs-Server für Studio, Archiv und Direktion. Das ausgewählte Mazarchiv – oder z.B. aktuelles P2 bzw. XDCam Kameramaterial wird in den EditShare Zentralspeicher eingelesen. Über EditShare FLOW werden die Files investiert und unmittelbar für die Nachbearbeitung zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind 60 Avid Media-Composer Schnittplätze an das System angeschlossen. Die fertigen Beiträge stehen anschließend zur Sendung bereit und werden automatisch in das Archivsystem überführt. Die langfristige Sicherung erfolgt zusätzlich auf LTO-Bändern.

Neben der Bearbeitung und Sicherung des aktuellen Sendematerials werden alle einmal eingelesenen Mazarchive in den automatischen Archivierungsprozess einbezogen, so dass der zukünftige Zugriff auf archiviertes Material wesentlich schneller, sicherer und einfacher wird. Die Sendeautomationssteuerung und die Archivierung werden über Step2e-Server geregelt. Das Playout wird über den Omneon Harmonisch Playout-Server realisiert. Auch hier kommt der einheitliche AVCIntra100 Codec zum Einsatz.

Für den problemlosen Filetransfer der mit Avid Media-Composer bearbeiteten FLOW OPAtom Files, zu den OP1A Files, die das Step2e-Redaktionssystem und der Omneon Playout-Server erfordern, ist der Vantage Trancode-Server zwischengeschaltet. Trotz unterschiedlicher Filestrukturen können die verschiedenen Systeme perfekt kommunizieren und werden in einen Workflow integriert. Planung, Installation inklusive Abstimmung der Komponenten sowie individuelle Softwarelösungen für den automatisierten File-Transfer sind MoovIT-Leistungen.

 

Die Implementierung

MoovIT ist von der Idee bis zu Umsetzung Projektpartner gewesen. Die gute Zusammenarbeit mit den Partnern Step2e für Contentmanagement- und Redaktionssystem sowie Teltec für die AV-Technik hat es ermöglicht, den ausgesprochen engen Zeitrahmen von nur fünf Monaten einzuhalten. Nach der Übergabe sind die Techniker von MoovIT-Experten eingearbeitet worden, so dass der Betrieb seit dem 1.1.2014 reibungslos läuft. Über Supportverträge dauert die erfolgreiche Zusammenarbeit weiterhin an.

 

Vorteile

Trotz der komplexen Serverstruktur ist es gelungen zuverlässige und vollautomatisierte Workflows zu integrieren, wodurch mehr Zeit für die kreative Gestaltung vorhanden ist. Durch das neue Glasfasernetzwerk, die hochperformanten Server und den einheitlichen Codec AVC-Intra100 konnten die Arbeitsabläufe im Vergleich zum SD Betrieb sogar beschleunigt werden. Die Bearbeitung ist sehr flexibel, so können mehrere Redaktionen an den 60 Arbeitsplätzen unabhängig voneinander auf einer zentralen Plattform arbeiten. Kurzfristige Änderungen der Sendeinhalte sind möglich, was die aktuelle Programmgestaltung unterstützt. Die Archivierung des Sendematerials erfolgt automatisch. Weiteres Archivmaterial kann sukzessive in den Prozess einbezogen werden und steht dauerhaft, schnell und sicher zur Verfügung. Alle Server können ferngewartet werden. Die MoovIT-Experten können eingreifen und bei Problemen sofort reagieren, sodass das Programm nicht beeinträchtigt wird. MoovIT hat zusammen mit den Partnern und ohne Generalunternehmer sehr kurzfristig eine komplexe, zuverlässige und individuelle Lösung für einen vollautomatisierten Sendebetrieb realisiert.

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